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WKA nach K-1 Regeln! PDF Drucken E-Mail
Samstag, 15. März 2008 um 01:00 Uhr
Am 15. März 2008 fanden in Niefern die Süddeutsche Meisterschaften statt, die vom WKA Verband organisiert wurden. Bei dieser Veranstaltung wurden jedoch nach K-1 Regeln gekämpft.  

Für unsere Kämpfer, die das volles Vertrauen ihres Trainers Ismail „Jonny“ Keta genossen, war diese Meisterschaft die zweite Erfahrung mit WKA. Vor gut einem Jahr nahmen unsere Kämpfer bereits einmal bei einer Veranstaltung von WKA teil, an die sie keine besonders guten und fairen Erinnerungen hatten. Unsere Kämpfer mussten damals als C-Klasse Kämpfer mit wenig Erfahrung meist gegen A-Klasse Kämpfer antreten, die schon seit Jahren mehrere Kampferfahrungen sammeln konnten.

Diesmal wieder gut vorbereitet und mit dem vollen Vertrauen ihres Trainers versuchten unsere Kämpfer wieder ihr volles Können unter Beweis zu stellen.

Beim 1. Kampf trat für Kickboxen-Deutschland unsere weibliche Teilnehmerin Pipi Kellermann gegen die Champion aus der Schweiz Sandra Matzinger an.
Jonny Keta befürchtete gleich, dass hier wieder das alte Spiel vom letzten Jahr gespielt wird. Für Pipi war das ihr erster Kampf, währen die Sandra Matzinger aus der Schweiz sich nicht mehr wusste, wie viele Kämpfe sie bereits hinter sich hatte.
Nichts desto trotz hat sich Pipi gut geschlagen und knapp nach Punkten verloren. Ihr Trainer war Stolz auf sie, wie sie sich gegen eine so erfahrene Kämpferin behauptet hatte.

Beim 2. Kampf trat Skraps Hajzeri gegen Bekentaer Iljas an. Diesen Kampf konnte Skraps von Kickboxen-Deutschland in der zweiten Runde eindeutig nach technischem K.O. für sich entscheiden.

Danach trat Varros Selmani gegen Podrorski Orsan an. Podrorski ist ein Kämpfer mit sehr viel Erfahrung. Aber Varros gab mit seinem kämpferischen Talent und Mut, seinem Gegner kaum Chancen, seine Erfahrung umzusetzen.
Varros gewann ganz klar nach Punkten.

Im 4. Kampf, einer der spektakulärsten Kämpfe an diesem Tag,  hatte Kickboxen-Deutschland seine erste  Niederlage einstecken müssen. Drech Vural kämpfte gegen Joan Manuel Lique Canaveral von Apace Gym aus Frankfurt.
Joan Manuel mit seinen 21 Jahren hatte eindeutig mehr Vorteile gegenüber unseren Kampfer der gerade mal 15 Jahre alt ist und 6 kg weniger wiegt.

Drech lies sich jedoch von seinem Gegner nicht beeindrucken und mit seinen schnellen Kombinationen schickte er seinen Gegner gleich zwei mal zu Boden, wo er angezählt werden musste. Aber der Gewichts- und Altersunterschied war zu groß und die Schläge von Joan Manuel wirken für unseren Kämpfer eindeutig schwerer. Dadurch musste auch unser Kämpfer einmal zu Boden und wurde angezählt.

Drech, der durch diese Schläge sich noch mehr motivierte und sich konzentrierte konnte seinen Gegner wieder zu Boden schicken. Sein Gegner, der Drech eindeutig unterschätzt hatte war sichtlich sauer darüber, regelrecht Prügel von einem „Kind“ zu beziehen und konzentrierte seine ganze Kraft auf seine Schläge.
Für Jonny Keta war der ganze Kampf dann irgendwann zu gefährlich für seinen Schützling und brach daher den Kampf ab. 6 Kilo Gewichtsunterschied und 6 Jahre Altersunterschied sind eindeutig zu viel und zu gefährlich.

Dies zeigt auch, dass es dem Trainer Ismail „Jonny“ Keta es nicht nur darum geht, Preise und Siege für seinen Club zu kassieren, sondern dass seine Kämpfer auch gesund und munter wieder aus den Kämpfen zurück kommen.

Beim nächsten Kampf kämpfte unser bekannter Kämpfer Karkalec Ucar gegen Obaid Rewing von Steko´s Sportcenter aus München. Dieser Kampf war deshalb sehr interessant, da beide Clubs aus München sind und so eine gewisse duellierender Status über diesen Kampf schwebte.
Obaid von Stekos musste gegen Karkale oft die Bretter gehen und angezählt werden. Die Schläge von Karkalec von Kickboxen-Deutschland waren eindeutig zu hart und zu präzise für seinen Gegner. Trotzdem marschierte Obaid immer wieder nach vorne und zeigte, dass auch seine Boxkombinationen nicht von schlechten Eltern ist.
Karkalec konnte dann den Kampf nach Punkten für sich entscheiden, obwohl ihm ungerechterweise ein Punkt abgezogen wurde.

Der 6. Kampf wurde von Arton Rebel Berisha von Kickboxen-Deutschland gegen Sirin Eyüp von Seishin Neu Isenburger Kampfsportclub ausgetragen.
Rebel, der noch nicht so viel Erfahrung in Thai- und Kickboxen hat, konnte mit seinem Talent und strengem Trainingsprogramm den Kampf eindeutig nach Punkten für sich entscheiden.

Im 7. Kampf sollten Kurtisi Spresim gegen Nickel Felix aufeinander antreten. Nickel Felix trat jedoch gar nicht zum Kampf an, so dass unser Kämpfer Kurtisi automatisch zum Halbfinale antreten musste.
Im Halbfinale kämpfte Spresim gegen einen regelrechten Riesen. Sein Gegner Bauer Denis, der knapp zwei Meter groß ist. Spresim, der sehr gut gekämpft hatte und seinen Gegner des öfteren Male auf die Bretter schickte musste durch eine alte Verletzung in der 3. Runde aufgeben.
Für seinen Trainer war klar, ohne die Vorverletzung hätte Spresim den Kampf leicht für sich entscheiden können.

Im letzten Kampf traf von Kickboxen-Deutschland Ekrem Polat gegen einen Kämpfer von Apace Gym aus Frankfurt an. Ekrem hatte die ersten beiden Kämpfe eindeutig für sich entschieden. Seine Kick- und Boxkombinationen konnte er sich gegen einen Kämpfer mit weit mehr Erfahrung sehr gut behaupten.

In der dritten Runde jedoch fehlte es unserem Kämpfer an Konzentration. Seine Schläge waren unkoordiniert. Sein Trainer war mit der Leistung in der dritten Runde nicht zufrieden und befürchtete Verletzungen für sienen Schützling. Daraufhin hat der Trainer den Kampf abgebrochen.

Trotz unserer Erfolge in diesem Abend wurden unsere Jungs besonders in zwei Kämpfen ungerecht und unfair behandelt. Die Richter fingen an unsere Jungs ungerechtfertigt mit Minuspunkten zu bestrafen.
Vor allem der Kampf von Karkalec Ucar gegen Joan Manuel wurde gegen unseren Kämpfer entschieden, obwohl nicht nur der Trainer von Karkalec, sondern auch die Zuschauer waren über die unfaire Entscheidung der Richter tief enttäuscht.

Trotzdem möchte der Trainer Ismail „Jonny“ Keta noch hinzufügen, dass dies wieder eine gute Gelegenheit war, neue Erfahrungen zu sammeln.

Teil 1 Bilder von den Kämpfen...

Teil 2 Bilder von den Kämpfen...