Kickboxen in München

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Jonny Ismail Keta – IKBF & ISKA Weltmeister

Professionelles Kickbox-Training

Für Profis und Freizeit-Sportler

Trainiere mit dem Champion

Mike Gjetan Keta – WBC Eurasia-Champion

Kampfsportschule Kickboxen Deutschland

Kickboxen, Muay Thai (Thaiboxen), Boxen und Selbstverteidigung in München-Schwabing

Kickboxen lernen in München

Seit 1995 stehen die beiden Brüder Jonny und Mike Keta in München für den professionellen Kampfsport. Und auch deutschlandweit haben sich die beiden Wahlmünchner einen Namen gemacht.

Mit Ihrer Kampfsportschule Kickboxen Deutschland in der Leopoldstraße 202a in München-Schwabing vollenden die beiden ihre Leidenschaft für diesen Sport im Privat- und Profibereich. Die beiden erfahrenen Kämpfer geben auf diesem Wege ihr Können, ausgefeilte Technik und einen reichen Erfahrungsschatz weiter. Dabei steht die richitge Ausführug zusammen mit einer gestärkten körperlichen Grundfitness an oberster Stelle.

Unser Leistungsangebot

Profitieren Sie von Kickboxen Deutschland auf Hobby- sowie Wettkampf-Basis für Profis:

  • 7 Tage in der Woche Training
  • Lizenzierte und sehr gut ausgebildete Trainer
  • Starke Nachwuchsförderung im Bereich Muay Thai, Kickboxen und Boxen
  • Intensive Vorbereitung von Profikämpfern auf Wettkämpfe
  • Gepflegte Kraft- und Ausdauergeräten im Fitness-Gym
  • Personal Training mit Ernährungsberatung

Kickboxen ist für mich die optimale Trainingsform für Stressabbau. Dazu steigere ich meine Fitness und genieße nach dem Sport ein entspanntes Wohlempfinden. Didem Kara

Für mich ist Thaiboxen der perfekte Sport um Koordination, Reaktion, Ausdauer und Kraft zu trainieren. Genau das Richtige für Berufstätige, die keine Zeit für stundenlange Fitnessstudio-Besuche haben. Zahid Jiwa

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Kickboxen – Geschichte und Entstehung

Kickboxen entstand in den 70er-Jahren in den USA, wo eine große Zahl traditioneller asiatischer Kampfsportarten vorherrschte. Das Kickboxen ging aus dem Sportkarate hervor und vereinte Techniken des Boxens (mit der Faust) und des Karate (Kicks und Fußtechniken). Im Vietnamkrieg waren die amerikanischen Soldaten in Thailand stationiert, wo Thai-Boxen zum Volkssport zählt. Mit dieser Sportart ist das Kickboxen eng verwandt; Thai-Boxen wiederum ist die frühe Form des Kung Fu (chinesisches Boxen). Beim Thai-Boxen zählen insbesondere die Kicks, weil die Füße ungeschützt sind, während beim Kickboxen Hände und Füße mit Protektoren bedeckt sind. Seit 1974 ist Kickboxen in Deutschland und Europa Wettkampfdisziplin und wurde durch den Weltverband WAKO (World All-Style Kick-Boxing Organisation) ins Leben gerufen. Eine Besonderheit ist, dass beim Kickboxen viele Treffer mit den Handschuhen gemildert werden können, die bei einem echten Kampf zu Verletzungen führen würden.

Welche Philosophie steckt hinter Kickboxen?

Kickboxen wird oft als bloße „Prügelei“ im Sinne von Straßenschlägereien angesehen. Ursächlich ist die fehlende Tradition, weil der Westen die verschiedenen Techniken aller Kampfsportarten übernommen hat, ohne aber die Ethik und Philosophie zu berücksichtigen. Eine weitere Tatsache ist, dass sich auch kriminelle Menschen der Kampfsportarten bedienen, im Umkehrschluss kann man aber nicht sagen, dass Kickboxer automatisch respektlos und angriffslustig wären. Es kommt immer darauf an, was man mit der Technik macht. Ein Messer kann im Haushalt ein nützlicher Helfer sein, in den falschen Händen wird es allerdings zur gefährlichen Waffe. Das Kämpfen liegt in der Natur der Menschen, deshalb sind die Kampfsportarten die ältesten Sportarten der Welt. In Ägypten wurde bereits vor 5000 Jahren geboxt, auch aus dem antiken Griechenland kennen wir Boxen und Ringen aus alten Überlieferungen. Die Aggression und der Kampfgeist sind Bestandteile des Menschen und der Natur. Unser Gehirn funktioniert noch so wie vor Tausenden von Jahren, werden Aggressionen unterdrückt oder verleugnet, kann das durchaus gefährlich werden. Deshalb ist es sinnvoll, in einer zivilisierten Gesellschaft einen Ausgleich zu schaffen. Die vorhanden Aggressionen müssen kanalisiert werden. Viele Menschen träumten als Kind davon, so wie Jackie Chan oder Bruce Lee kämpfen zu können. Nur mit eiserner Disziplin und Körperbeherrschung gelingt schlussendlich der erfolgreiche Kampf. Es geht nicht nur darum, den Gegner zu besiegen, sondern auch sich selbst, indem man seine Grenzen erkennt und darüber hinauswächst. Kickboxer sind keine Schlägertypen. Diesen fehlt meist das Durchhaltevermögen, während Kickboxer hart und lange trainieren, um an ihr Ziel zu kommen. Die Kämpfe beim Kickboxen sind hart, dennoch gibt es zahlreiche Regeln, die für Fairness sorgen und nach dem Kampf sollte es keine Rivalitäten geben.

Gurte und Grade beim Kickboxen

Beim Kickboxen gibt es, ähnlich wie bei Karate, verschiedene Grade, die dann einem unterschiedlich farbigen Gurt entsprechen. Den weißen Gurt hat man von Anfang an, danach steigert sich die Schwierigkeit Stück für Stück und man erhält die nächsten Gurte. Der schwarze Gurt ist der Meistergrad (Dan), im Anschluss sind noch weitere Meistergrade möglich, meist bis zum 4. Dan.

Die Wettkampfarten

Beim Semikontakt wird der Kampf nach jedem Treffer unterbrochen und die Kämpfer gehen in ihre Ausgangsstellung zurück. Die Treffer werden von drei Kampfrichtern beurteilt, stimmen diese nicht überein, gibt es keinen Punkt, weil die saubere Ausführung der Techniken von zentraler Bedeutung ist. Die Kämpfe der Semifights finden meist auf Matten statt, die 6×6 oder 8×8 Meter groß sind. Während leichte Treffer einen Punkt zählen, werden komplexere Techniken, z.B. gesprungene Fußtechniken zum Kopf, höher bewertet.

Der Leichtkontaktkampf findet in der Regel auf Matten statt, mit dem Ziel, möglichst viele Treffer zu landen. Es wird beständig weitergekämpft, Unterbrechungen wie beim Semikontakt gibt es nicht, dafür muss eine Schutzausrüstung getragen werden. Leichtkontaktkämpfe sind technisch anspruchsvoll und gehen stark auf die Kondition, deshalb zählen diese Kämpfe bei Turnieren zu den Höhepunkten. Jeder Punktrichter bewertet jede Runde einzeln, insbesondere nach der Anzahl der Treffer, zudem kann ein sogenannter Hilfspunkt für bessere Taktik und Technik verteilt werden.

Der Vollkontaktkampf wird in einem Boxring ausgetragen, wobei neben dem Sieg nach Punkten auch ein KO (technisch oder körperlich) möglich ist. Tritte gegen die Oberschenkel sind bei Vollkontaktkämpfen meist erlaubt, sie gelten als „Königsdisziplin“ unter den Kickboxern.

Altersklassen beim Kickboxen

Bei den Herren sind dies alle Sportler von 18-40 Jahren, bei den Damen von 16-40 Jahren. Junioren sind männliche Kämpfer zwischen 16 und 18 Jahren, Jugendliche im Semikontakt alle, die noch nicht 16 Jahre alt sind. Jugendliche im Leichtkontakt sind 13-15 Jahre alt, Senioren 35-50 Jahre (hier gibt es nur noch Freundschaftskämpfe). Sind die Kämpfer minderjährig, dürfen sie an Turnieren nur mit schriftlicher Erlaubnis der Erziehungsberechtigten teilnehmen.

Entscheidungen

Ein Kampf kann beendet werden, wenn ein Niederschlag erfolgt, KO gibt es nur bei Vollkontaktkämpfen. Außerdem ist ein Sieg verzeichnet, wenn einer der Kämpfer aufgibt oder ein Abbruch wegen einer Überlegenheit in der Technik erfolgt (nur bei Semikontakt). Der Kampf kann auch abgebrochen werden, wenn der Gegener Verteidigungs- und Kampfunfähig oder sportlich deutlich unterlegen ist. Abbrüche erfolgen darüber hinaus bei Verletzungen, Siege können außerdem durch Punktewertung oder Disqualifikation des Kontrahenten erfolgen. Unentschieden sind nicht im Turnier, sondern nur bei Mannschafts-, Freundschafts- oder Einzelkämpfen möglich. Tritt ein Kämpfer nicht an, hat automatisch sein Gegner gewonnen. Infolge höherer Gewalt kann ein Kampf auch ohne Entscheidung abgebrochen werden.